Altenberger Licht 2015: Gegen das Gerede von Überfremdung

07.04.2015

Tausende Jugendliche, auch aus Düsseldorf, werden am 1. Mai wieder die traditionelle Aussendung des Altenberger Lichts im Dom zu Altenberg feiern. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Überfremdung unter Freunden“. Damit stellen die Initiatoren die aktuelle „Flüchtlings-Thematik“ als gesellschaftliche und kirchliche Herausforderung in den Mittelpunkt.

Erzbischof Rainer Kardinal Woelki, dem die bistumsweite Flüchtlingshilfe „Aktion Neue Nachbarn“ ein Herzensanliegen ist, wird mit den jungen Menschen am 1. Mai um 10 Uhr die Messe zur Aussendung des Altenberger Lichts feiern. Zuvor führen ab 7.30 Uhr drei Pilgerwege von Wermelskirchen, Odenthal und Burscheid aus in den Altenberger Dom. Nach der Messe gibt es Gelegenheit, sich bei einem einfachen Eintopfessen zu stärken. Ab 13 Uhr sind alle Gäste eingeladen, sich einen Eindruck von den derzeit laufenden Umbaumaßnahmen an der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg zu machen.

Das Altenberger Licht wird an der Osterkerze entzündet, dem Symbol des auferstandenen Christus. „Christus bindet sich in unvergleichlicher Weise an Schutzbedürftige und Arme“ sagt Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb und lädt alle ein: „Feiern wir das Altenberger Licht 2015 als ein Zeichen der Zuwendung des auferstandenen Christus zu jedem Menschen!“

Von Altenberg aus nehmen junge Menschen das Licht mit in ihre Gemeinden und Gemeinschaften, tragen es in Altenheime und Krankenhäuser. In Deutschland und zu befreundeten Jugendgruppen in Europa. Seinen Ursprung hat das Altenberger Licht in der Nachkriegszeit. Unter dem Erfahrungsschock des Zweiten Weltkriegs haben 1950 junge Menschen zum ersten Mal die Feier des Altenberger Lichts für die katholische Jugend Deutschlands auf den Weg gebracht. Infos und Programm: www.altenbergerlicht.de .

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