Der Himmel in der Malerei

13.01.2020

Düsseldorf. Schon in frühchristlicher Zeit werden Vorstellungen von Himmel und Erde auch in Bildern ausgedrückt. In der uns oft fremden, aber faszinierenden Bildwelt des Mittelalters bilden astronomischer und transzendenter Himmel eine Einheit. Bilder von der Erschaffung des Kosmos, vom Himmel als Architektur der himmlischen Stadt oder als endzeitlicher Paradiesgarten beschäftigen die Maler und Baumeister des Mittelalters. Zur Neuzeit hin gerät der diesseitige Himmel in den Blick, er löst den transzendenten Himmel ab und erfüllt die neuen Landschaftsbilder mit Atmosphäre und Naturgewalten. In den Deckengemälden der Barockkirchen öffnet sich virtuell das Gewölbe und ein oft triumphierendes himmlisches Wolkenreich erscheint dem Betrachter. Nach französischer Revolution und Säkularisation trennt sich die Kunst-Entwicklung von der Kirche. Einzelne Romantiker und Expressionisten versuchen die Darstellung tiefer subjektiver Erfahrung in der Natur. Wieweit dürfen wir sie als religiös verstehen? Und schließlich: Spielt der Himmel in der Kunst der Moderne noch eine Rolle? Dieser Frage geht Klaus Seitz beim „mittwochgespräch“ im Rahmen der stadtweiten missionarischen Kampagne #himmelsleuchten am 15. Januar um 18 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11, nach.

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