Feuer oder Marmelade? – „mittwochgespräch“ nimmt die Kirchenmusik unter die Lupe

22.11.2012

Wie immer findet das „mittwochgespräch“ um 18:00 Uhr im Katholischen Stadthaus „Maxhaus“ an der Schulstraße 11 in der Düsseldorfer Altstadt, statt.

Jeder kennt sie: „Alle Knospen springen auf“ und „Laudato si“. Für die einen waren solche Songs eine wichtige Aktualisierung der biblischen Botschaft, für die anderen schlicht „Aftermusik“. Noch heute scheiden sich an Kirchenliedern im Klanggewand des Pop die Geister. Was aus den meisten Gemeinden, aus Katholiken- und Kirchentagen gar nicht wegzudenken ist, hat einige seiner Wurzeln in Düsseldorf und gilt manchem immer noch als Schmuddelkind der Musica sacra.

In seiner Reihe zur Wirkungsgeschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils haben die „mittwochgespräche“ jenen Theologen eingeladen, der sich als erster wissenschaftlich mit dem „Neuen Geistlichen Lied“ auseinandergesetzt hat. Dr. Peter Hahnen (Dinslaken) bringt in seinen über manche Strecken klingenden Vortrag Erfahrungen als Dramaturgie- und Regieassistent ebenso ein wie seine Dissertation; die erste zu diesem Thema an einer katholisch-theologischen Fakultät.

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