Gedenktag für Schwester Emilie Schneider

14.03.2018

Die Ordensgemeinschaft der „Töchter vom Heiligen Kreuz“ lädt für Sonntag, 18. März, zum diesjährigen Gedenktag für Schwester Emilie Schneider ein. Beginn ist um 14.30 Uhr im Lambertussaal, Stiftsplatz 3, mit Kaffee und Kuchen. Um 15.30 Uhr hält Dr. Ulrich Brzosa einen Vortrag zum Thema „Düsseldorf zur Zeit von Schwester Emilie Schneider (1820 bis 1859). Ein bebilderter Rundgang durch die Stadt.“ Um 16.30 Uhr wird am Grab von Schwester Emilie Schneider in der St. Josephs Kapelle, Emilie-Schneider-Platz, eine Statio gehalten. Der Gedenktag endet mit einem Hochamt um 17 Uhr in der Basilika St. Lambertus am Stiftsplatz. Der Schwesterngemeinschaft ist es ein wichtiges Anliegen, das Andenken an Schwester Emilie Schneider in Düsseldorf lebendig zu erhalten. „Sie ist in ihrer großen Liebe zu Gott und ihrer selbstlosen Hingabe an die kranken und leidenden Menschen vielen zum Vorbild geworden“, so Schwester Gisela Maria Amian. Die am 6. September geborene Ordensfrau Emilie Schneider trat 1845 in den Orden der „Töchter vom Heiligen Kreuz“ ein. 1852 wurde sie Oberin in Düsseldorf, um das zu dieser Zeit sehr desolate Theresienhospital personell und strukturell zu modernisieren. Dort starb sie am 21. März 1859 erst 39-jährig. Sie gilt als Mystikerin und berichtete von Visionen, in denen sie Jesus gesehen und gehört habe. Der 1926 eingeleitete Seligsprechungsprozess wurde 1984 wieder aufgegriffen.  Papst Benedikt XVI. erkannte ihr am 6. Juli 2007 den Ehrentitel ehrwürdige Dienerin Gottes zu. Das Seligsprechungsverfahren ist bis heute nicht abgeschlossen. Dafür fehlt noch das erforderliche Wunder. Passend zum Gedenktag spricht der Benrather Pfarrer Monsignore Dr. Thomas Vollmer beim „mittwochsgespräch“ am 21. März zum Thema: „Schwester Emilie Schneider – selig oder sperrig für Düsseldorf?“. Beginn ist um 18 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11. Der Eintritt beträgt drei Euro.

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