10 Jahre Maxhaus in Düsseldorf

31.08.2016

Verbindung zwischen katholischer Kirche und moderner Stadtkultur

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Das Maxhaus feiert sein zehnjähriges Jubiläum mit einer Jubiläumswoche vom 9. bis 17. September. In dieser Woche möchte das Maxhaus einen Querschnitt durch sein Programmangebot anbieten und organisiert eine Reihe von Best-of-Veranstaltungen.

Am Samstag, 10. September lädt das Maxhaus zu einem großem Geburtstagsfest für die Stadt ein: buntes Treiben vor und im Maxhaus, spätsommerliche Rhythmen der RZ Percussiongroup auf der Straße, Geburtstagskuchen und –getränk und viele nette Überraschungen. Oberbürgermeister Thomas Geisel ist im Rahmen der Jubiläumswoche ebenfalls zu Gast und diskutiert am Dienstag, 13. September unter anderem mit Stadtdechant Msgr. Ulrich Hennes und dem Generalintendanten der Deutschen Oper am Rhein, Prof. Christoph Meyer, zur Frage: Früher Dorf am Rhein, heute Großstadt und morgen? Wohin soll sich Düsseldorf entwickeln?

„In unserer Jubiläumswoche möchten wir mit spannenden Veranstaltungen einen Querschnitt durch unser regelmäßiges Programm bieten“, sagt Iris Müller-Nagel, Leiterin des Maxhauses. „Unsere Leitidee ist es, Glaube und Kultur miteinander in Dialog zu bringen.“ Die Jubiläumswoche gibt so einen komprimierten Einblick in das bestehende Maxhaus-Programm, welches Kultur und Glaube miteinander in eine spannende Beziehung bringt. Ein Beispiel dafür ist der Start der neuen Gospelreihe am Mittwoch, 14. September mit der amerikanischen Gospelband „Undivided“. Sie präsentieren ein breites Spektrum musikalischer Stile aus Gospel, R&B, Jazz, Pop, Reggae oder Rock. Ein anderes Beispiel ist der „Lebenskunst Dialog, in dem am Freitag, 16. September ein Musiker, ein Künstler und ein Theologe in einen spannenden Austausch kommen über die Frage, was für sie Inspiration bedeutet.

„Das Maxhaus möchte eine Verbindung schaffen zwischen katholischer Kirche und zeitgenössischer Stadtkultur und ist heute ein lebendiger Begegnungsort der katholischen Kirche“, erläutert Müller-Nagel weiter. Um dieses Ziel zu erreichen organisiert das Maxhaus seither Konzerte, Diskussionen, Kunstausstellungen und weitere Angebote, die auf unterschiedliche Weise Kirche und Kultur miteinander in Berührung bringen. Rund 10.000 Personen pro Jahr besuchen gezielt das Programm des Maxhauses in den Bereichen Gastro, Musik, Kunst, Wort und Glaube. Als öffentlich zugängliches Haus stellt es mit seinem Bistro-Café und ausliegenden Zeitungen ein Begegnungsforum der Kirche in der Stadt dar. Die Gesamtbesucherzahl ist seit der Eröffnung kontinuierlich gewachsen und liegt bei über 60.000 Besuchern im Jahr. Erwachsenen Menschen möchte das Maxhaus Berührungspunkte zum Evangelium anbieten und organisiert daher eine Vielfalt spiritueller Angebote. Schließlich ist das Maxhaus zentraler Ort kirchlichen Lebens in Düsseldorf. Kirchliche Einrichtungen und Gruppen nutzen das Haus als Veranstaltungsort. Am 31. August findet anlässlich des Jubiläums eine Pressekonferenz im Maxhaus statt – eine gesonderte Einladung folgt.

Das Maxhaus wurde im September 2006 nach einer preisgekrönten Renovierung eröffnet. Ursprünglich diente das Gebäude des Maxhauses als Franziskanerkloster und wurde nach der Säkularisation im Jahr 1804 als Schule genutzt, die unter anderem Heinrich Heine besuchte. Im weiteren Verlauf nutzte die Kirchengemeinde St. Maximilian das Haus, bevor die Renovierungsarbeiten zum Maxhaus im Jahr 2003 starteten.

Hier gibt es den Programm-Flyer.

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