Informationen und Regelungen im Erzbistum Köln zum Corona-Virus

14.03.2020

Aktuelle Infos zu Gottesdiensten, Kindertagesstätten und Erzbischöflichen Schulen:

➡️ Gottesdienste:
In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Erzbistum Köln die „schwerwiegenden Gründe“, unter denen die Sonntagspflicht ausgesetzt ist. Dies gilt zum einen selbstverständlich für Gläubige, die sich tatsächlich oder wahrscheinlich infiziert haben; sie dürfen andere nicht gefährden. Ebenso sollen sich aber auch Gesunde nicht gefährden, indem sie sich einem Ansteckungsrisiko aussetzen; namentlich jene, die medizinisch als besonders gefährdet gelten: also etwa ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem.

Zusätzlich sind in jedem Fall die örtlichen behördlichen Vorschriften zu beachten. Sollten die zuständigen Stellen die Personenzahl von Versammlungen beschränken oder diese ganz untersagen, gilt dies selbstverständlich auch für Gottesdienste.

Wo unter diesen Voraussetzungen Gottesdienste gefeiert werden können, sind die Mitfeiernden darauf hinzuweisen, dass - außer bei Familien und Gemeinschaften, die auch im Alltag zusammenleben - zur Sicherheit ein allseitiger Abstand von zwei Metern einzuhalten ist.

➡️ Kindertageseinrichtungen:
WICHTIG: Kitas ab dem 16. März 2020 nur noch für bestimmte Kinder geöffnet!!

In der Pressekonferenz am 13.03.2020 verkündete Ministerpräsident Armin Laschet, das Maßnahmenpaket der Landesregierung NRW zur Eindämmung des Corona-Virus.

Ab Montag, den 16.03. vorerst bis zum 19.04.2020 dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ betreten.

Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.

Zudem wies der Ministerpräsident darauf hin, dass die schlechteste Lösung der Betreuung derzeit sei, die Kinder von den Großeltern betreuen zu lassen.

ACHTUNG: Allerdings müssen ab Montag alle Kitas weiter Betreuungsmöglichkeiten für Kinder vorhalten, deren Eltern in „kritischer Infrastruktur“ arbeiten!

➡️ Erzbischöfliche Schulen:
Die Erzbischöflichen Schulen folgen der Vorgabe der nordrhein-westfälischen Landesregierung sowie des Ministeriums für Schule und Bildung und stellen den Unterrichtsbetrieb angesichts der Vorsorge gegen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus (COVID-19) ab Montag, 16. März 2020 vorläufig ein. Die Vorgabe gilt zunächst bis zum Beginn der Osterferien.

Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen.

Die Erzbischöflichen Schulen ermöglichen in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien, dass die Schülerinnen und Schüler im „Homeoffice“ angemessene Lernangebote wahrnehmen können.

In dringenden Fällen können die Eltern sich an die Schule wenden und Möglichkeiten einer Notbetreuung besprechen.

Die Schulen sind während des ruhenden Unterrichtsbetriebes zu den üblichen Öffnungszeiten telefonisch und per Email erreichbar.

Weitere Informationen zu den allgemeinen Regelungen des Landes hinsichtlich des Corona-Virus finden Sie unter: https://www.schulministerium.nrw.de/

Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. https://www.erzbistum-koeln.de/news/Informationen-und-Regelungen-im-Erzbistum-Koeln-zum-Corona-Virus/

Gottvertrauen, aber auch Umsicht und Solidarität mit unseren Mitmenschen sind in diesen Zeiten wichtig. Trotz aller Einschränkungen, passt aufeinander auf. Bleibt behütet!

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