Katholikenrat gegen Antisemitismus

13.12.2017

Die Ausschreitungen der letzten Tage mit dem Verbrennen von Fahnen mit dem Davidstern sind verabscheuungswürdig. Wenn nun auch ein Mob auf dem Bertha-von-Suttner-Platz in Düsseldorf eine israelische Flagge zertrampelt, ist das ein klarer Fall von Antisemitismus und macht zornig.

 

Der Hass dieser Menschen richtet sich auf Israel und die hier lebenden Juden, also gegen Bürgerinnen und Bürger, gegen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer wie Du und ich. Dieses Vorgehen von fanatisierten, mehrheitlich arabischen Gruppierungen, die bei uns leben und demokratische Rechte genießen, die sie in ihren Herkunfsländern nicht haben, verletzt unsere persönlichen und politischen Grundannahmen tief und kann daher nich unwidersprochen bleiben.

Wir stehen zu unserer Freundschaft mit Israel, erachten das Existenzrecht Israels als unhinterfragbar und wenden uns klar gegen jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus, Islamismus und wie auch immer begründeter Menschenfeindlichkeit.

In Wort und Tat waren und sind wir solidarisch mit den jüdischen Gemeinden in Deutschland und mit alen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt, in unserem Land und weltweit.

Der Staat muss spürbar gegen solche und andere antisemitische Vorfälle vorgehen und die jüdischen Bürgerinnen und Bürger wirksam schützen. Auch die Zivilgesellschaft darf nicht indifferent zuschauen, sondern muss auf den Straßen, in den schulen und Betrieben als allgemeine Bürgerpflicht deutlich Position gegen jegliche wie auch immer verbrämte Form von Antisemitismus beziehen.

Zurück