Katholikenrat und BDKJ: Mit gutem Gewissen grillen - Faire Grillkohle aus Kokosnuss

22.07.2016

Sommer, Sonne, Grillvergnügen - mit den warmen Tagen hat die Grillsaison begonnen. Für herkömmliche Grillkohle werden häufig Regenwälder abgeholzt, das zerstört den Lebensraum der Tiere und hat negative Auswirkungen auf das Klima. Darüber hinaus wird konventionelle Kohle oftmals unter menschenunwürdigen Bedingungen für Arbeiterinnen und Arbeiter und unter Einsatz von Kinderarbeit hergestellt.

Die Idee zur "Fairen Grillkohle" kam den Gründungsmitgliedern der GmbH - die Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend (AEJ) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Nordrhein-Westfalen - vor vier Jahren: Viele Farmerinnen und Farmer auf den Philippinen verarbeiten Kokosnüsse, um die Milch oder das Fleisch der Frucht zu verkaufen. Dabei entsteht ein Abfallprodukt: riesige Berge von Kokosnussschalen. Wenn diese verkohlt werden, entsteht Grillkohle - ohne dass dafür extra Wälder abgeholzt werden.

Die Faire Kohle kann man im Netz unter www.fair-grillen.de bestellen.

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