„mittwochgespräch“: Die letzten sieben Worte Jesu am Kreuz

04.04.2019

tl_files/kathddorf/dokumente/Dr. Rudolf Laufen Internet.jpg

Düsseldorf. Beim „mittwochgespräch“ am 10. April um 18 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11, beschäftigt sich Dr. Rudolf Laufen mit dem  Thema: „Die letzten sieben Worte Jesu am Kreuz – ein bibeltheologischer Crashkurs“. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person.

Die sieben letzten Worte Jesu sind in der christlichen Tradition ein fester Begriff. Doch sind sie wirklich so gesagt worden, wie sie von den vier Evangelisten überliefert worden sind? Tatsächlich sind nämlich nicht alle sieben Worte bei allen vier Evangelisten zu finden. Markus und Matthäus bieten nur den berühmten Verlassenheitsruf, Lukas nennt nur drei Worte, Johannes wiederum drei andere. Die so zusammengestellten Worte sind aus theologischer Sicht in Ordnung, verwischen jedoch das eigentliche theologische Profil der Evangelisten und machen dadurch die ihnen eigene Intention unkenntlich. Auch leisten sie der fast unausrottbaren Vorstellung Vorschub, die Evangelien seien in erster Linie historische Berichte. Tatsächlich sind sie aber Glaubensverkündigungen in der Form einer geschichtlichen Darstellung 

Dr. theol. Rudolf Laufen, Jahrgang 1946, studierte Katholische Theologie und Germanistik in Bonn. 1976 Eintritt in den Höheren Schuldienst, 1978 Promotion (Exegese des Neuen Testaments), 1981 Eintritt in den kirchlichen Schuldienst des Erzbistums Köln, 1983 - 1985 Fachleiter für Kath. Religionslehre am Staatlichen Bezirksseminar I für das Lehramt am Gymnasium in Düsseldorf, 1984 - 1991 stellvertretender Schulleiter des Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasiums in Düsseldorf. Danach lange Jahre Dozent am Institut für Lehrerfortbildung (IFL) in Mülheim an der Ruhr. Dort widmete er sich insbesondere den Arbeitsgebieten Theologie und Religionspädagogik.

Zurück