„mittwochgespräch“ diskutiert das Werk von John Henry Newman

04.02.2011

Mit der Seligsprechung von John Henry Kardinal Newman (1801-1890) am 19. September 2010 in Coventry erkennt die katholische Kirche an, was auch für die anglikanische Kirche schon seit längerem feststeht. Hier ist ein Christenleben im Abenteuer interlektueller Redlichkeit auf Augenhöhe seiner Gegenwart gelungen.
In der Gegenwart als Christ glaubwürdig zu leben, verlangt Bildung, Offenheit und personale Ernsthaftigkeit im Angesicht Gottes. Diesen Zusammenhang hat der englische Kardinal, Oratorianer und Priester in seiner bewegten Biographie ausgelotet. Das mittwochgespräch will das Spannungsfeld von Vernunft, Glaube und intellektueller Redlichkeit anhand der Person von kardinal Newman ausleuchten.
Im Sinne Newmans formuliert: ohne Bildung im umfassenden Sinne wird es kein Christentum mehr geben.

Msgr. Dr. Wilhelm Tolksdorf, geboren 1962 in Bottrop, Studium der Philosophie und Theologie in Bochum und Rom, Priesterweihe 1988, Promotion zum Doktor der Theologie mit einer Arbeit über den Glaubensbegriff bei John Henry Kardinal Newman, 2005-2010 Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes im Bistum Essen, Vizevorsitzender der Internationalen Deutschen Newman-Gesellschaft, zurzeit Habilitationsprojekt an der Theologischen Fakultät Fulda.

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