„mittwochgespräche“ auf dem Weg zu einer besseren Weltordnung

11.10.2018

Düsseldorf.  „Weltordnung – der Weg zu einer besser geordneten Welt“, heißt das Thema beim "mittwochgespräch" am 17. Oktober um 18 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11. Referent ist Ignaz Bender. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person. Dieses „mittwochgespräch“ findet in Kooperation mit dem Bund Neudeutschland – Christsein.Heute statt.

Wir leben in einer technisch hochentwickelten Welt. Aber wir sind extrem unterentwickelt auf dem Gebiet des globalen Rechts und  einer weltweiten Ordnung, die den Namen Frieden verdient. Mit der Gründung der Vereinten Nationen sollte "die Menschheit von der Geißel des Krieges befreit" werden. Seither gab es 200 Kriege. Wir geben täglich sechs Milliarden Euro aus für Kriege, Militär, Waffen, Zerstörungen, Kriegsverletzte und Hinterbliebene, schaffen es aber nicht, die Lebensverhältnisse  von zwei Milliarden Menschen zu verbessern, die täglich von weniger als zwei Dollar leben müssen. Weder ist durch den Völkerbund nach dem Ersten Weltkrieg noch durch die Vereinten  Nationen nach dem Zweiten Weltkrieg das Chaos aus der Welt gekommen.

Eine Globalrevision des verfassungsmäßigen Zustandes der Erde ist deshalb geboten. Die Macht, die sich bisher auf die Waffen stützt, muss ersetzt werden durch die Macht, die sich auf den Stimmzettel stützt. Dazu bedarf es des Beschlusses der Parlamente der 195 souveränen Staaten dieser Erde, so auch des Deutschen Bundestages, eine politische Weltgemeinschaft zu wollen, die die Menschenrechte achtet und den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, der Gewaltenteilung, der Unabhängigkeit der Justiz, der Subsidiarität und der Solidarität verpflichtet ist.

Ignaz Bender, geboren in Freiburg im Breisgau, ist Jurist und war 31 Jahre lang Kanzler der Universität Trier. Er vertrat schon während des Studiums die deutschen Studenten im Ausland, organisierte die bundesweite Bildungswerbungsaktion „Student aufs Land“ und war im Auftrag deutscher und europäischer Institutionen am Aufbau eines demokratischen Hochschulwesens in der Mongolei und in Kasachstan tätig. Seit 1989 war er Präsident der Internationalen Hochschulkonferenz ICHE. Seit seiner Schülerzeit ist er Mitglied im Bund Neudeutschland. 

 

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