„mittwochgespräche“ dieskutieren zeitgemäße Liturgiesprache

16.11.2012

Wie immer findet das „mittwochgespräch“ um 18:00 Uhr im Katholischen Stadthaus „Maxhaus“ an der Schulstraße 11 in der Düsseldorfer Altstadt, statt.

Auch für sehr engagierte Christen in den Kernen der Gemeinden ist die Sprache in der Liturgie oftmals problematisch. Sie wird als unverständlich, lebensfremd, nicht zeitgemäß, überaltert, distanziert und formelmäßig bezeichnet. Gewünscht dagegen wird eine kirchliche Sprache, die jede(r) versteht, die einfacher, klarer und praxisorientiert ist, die die ursprüngliche Wahrheit des Glaubens ausdrückt und den Glauben in frohmachender Weise darstellt. Gewünscht wird eine Sprach, die im Dialog mit den Menschen den Glauben für heute entdecken hilft, eine moderne, lebendige Sprache; eine Sprache unserer Zeit, lebensnah und praxisorientiert.
Dieser vielfach geäußerte und gehörte Wunsch von Gläubigen muss als Herausforderung für die Liturgiewissenschaft und jede dem Menschen zugewandte Theologie verstanden werden.

Professor Dr. Benedikt Kranemann, Jahrgang 1959, ist Professor für Liturgiewissenschaft an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Er studierte katholische Theologie, Germanistik und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1989 erfolgte die Promotion im Fach Liturgiewissenschaft, die Habilitation folgte im Jahr 1994.
Von 1994 bis 1998 war er Privatdozent an der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster und zugleich von 1995 bis 1998 Leiter der wissenschaftlichen Bibliothek des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier. Ebenso übte er eine Lehrtätigkeit an den Katholisch-Theologischen Fakultäten in Trier und Fribourg aus. Seit 1998 ist er Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt.
Benedikt Kranemann ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgiewissenschaftler/-innen im deutschen Sprachgebiet.

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