Neue Erkenntnisse zu Schmerz, Angst und Depression

10.09.2015

Am Donnerstag, den 24. September 2015, lädt die Gemeinschaft katholischer Männer und Frauen (KMF) in Kooperation mit dem ASG Bildungsforum, um 19:00 Uhr zu einem Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Alfred Lehmenkühler in das Katholische Stadthaus Maxhaus ein. Der Eintritt ist frei.

Wenn Schmerzen über Wochen und Monate anhalten, besteht immer die Gefahr, dass der Schmerz sich zu einer Krankheit verselbstständigt. Eine "Schmerzkrankheit" kann entstehen, wenn sie auf einer dauerhaften Veränderung der Aktivität von Nervenzellen des Rückenmarks oder des Gehirns beruht. Schmerzen, die über längere Zeit anhalten, bestimmen unsere Gedanken und beeinträchtigen die Lebensqualität. Solche Schmerzen schränken die Mobilität ein, verursachen Angst und depressive Verstimmungen und beherrschen schließlich das gesamte Leben.

Der Vortrag des Gründers und ehemaligen Leiters des Düsseldorfer Schmerzzentrums, des Schmerzphysiologen Professor Alfred Lehmenkühler, beleuchtet Entstehungsmechanismen der Schmerzkrankheit sowie ihre Beziehung zu Angst und Depression - inklusive neuer Therapie- und Lösungsansätze auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse.

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