Papst fordert respektvollen Umgang mit Migranten und Flüchtlingen

19.01.2009

Konflikte oder Übergriffe sollten unbedingt unterbleiben, so der Papst. Am Sonntag wurde der 95. kirchliche „Welttag der Migranten und Flüchtlinge“ begangen. Dieser Tag wurde erstmalig 1914 vom damaligen Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufen und erinnert heute an die dramatische Situation der rund 200 Millionen Flüchtlinge weltweit. Die christliche Gemeinschaft müsse ein Augenmerk auf jede Person und jede Familie haben, betonte Benedikt XVI. Die Kirche trete für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Ethnien, Kulturen und Religionen ein, sagte der Papst. Benedikt XVI. rief dazu auf, die Migration als Gelegenheit zur Begegnung von Zivilisationen und Menschen zu verstehen und zu nutzen.

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