Tag des offenen Denkmals: Düsseldorfer Kirchen entdecken

02.09.2019

Düsseldorf. „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“  – unter diesem Motto findet am Sonntag, 8. September, der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Daran beteiligt sich auch die Katholische Kirche in Düsseldorf. Viele Kirchen können im Rahmen von speziellen Führungen neu entdeckt werden und es werden auch Einblicke in Gebäudeteile gewährt, die sonst für die Öffentlichkeit geschlossen sind.  Hier folgt ein Überblick über die Angebote im Stadtdekanat.

 

Führungen im Maxhaus

Carlstadt. Unglaublich und unerwartet – so ist häufig die Reaktion von Besuchern, die zum ersten Mal das Maxhaus an der Schulstraße 11 besuchen: Als ehemaliges Franziskanerkloster ergänzt es harmonisch alte Klostersubstanz mit moderner Architektur unseres Jahrtausends. Heute ist das Maxhaus ein offenes und modernes Haus der katholischen Kirche mit einem vielfältigen Programm. Im Rahmen des bundesweiten Tag des offenen Denkmals, der am Sonntag, 8. September, stattfindet, erhalten Interessierte in der Zeit von 14 bis 17.30 Uhr einen spannenden Blick in das Haus. Führungen durch das ehemalige Franziskanerkloster werden um 14.30,  15.30 und 16.30 Uhr angeboten. Im Rahmen der Ausstellungen sind unter anderem das alte Refektorium der Franziskaner sowie das verborgene Kloster in den Kellergewölben des Maxhauses zu sehen.

 

Führungen in St. Andreas

Altstadt. Im Rahmen von zwei Führungen haben Besucher die Möglichkeit, einen der bedeutendsten barocken Sakralbauten im Nordwesten Deutschlands zu entdecken: die Kirche St. Andreas, Andreasstraße 10. Bekannt ist das Baudenkmal auch wegen seines Mausoleums: es beherbergt den Sarkophag des berühmten Kurfürsten Jan Wellem, der die Residenzstadt Düsseldorf maßgeblich prägte. Die Kirche ist von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen finden um 13 und 14 Uhr statt.

 

Führungen und musikalische Impressionen in St. Rochus

Pempelfort. „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“unter diesem Motto steht der diesjährige Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September. Die Kirche St. Rochus, Bagelstraße/Prinz-Georg-Straße, bildet in ihrer ganzen Konzeption und Geschichte dieses Motto in besonderer Weise ab. Die Kirche ist deshalb an diesem Tag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Interessierten sind eingeladen, die Kirche individuell oder mit Führung zu erkunden. Um 14.30 und um 16.30 Uhr werden unter Leitung von Kirchenmusiker Hanjo Robrecht musikalische Impressionen geboten, die in Korrespondenz mit dem Raum treten. Führungen finden um 11.30 Uhr, 12.30 Uhr, 13.30 Uhr, 15.30 Uhr und 17.15 Uhr statt.

 

Führungen in St. Franziskus-Xaverius

Mörsenbroich. Paul Köhler von der Kirchengemeinde St. Franziskus-Xaverius bietet am Sonntag, 8. September, anlässlich des Tags des offenen Denkmals Führungen zur Architektur und Ausstattung der aus den 1920er-Jahren stammenden Kirche St. Franziskus-Xaverius am Mörsenbroicher Weg 4 an. Die Kirche ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen sind um 14, 15.30 und 17 Uhr. Treffpunkt ist am Haupteingang.

 

Führungen in Alt St. Martin

Bilk. Die Kirche Alt St. Martin, Ecke Bachstraße, Martinstraße, ist am Tag des offenen Denkmals, 8. September, von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Kirche gilt als eines der ältesten erhaltenen Gebäude in Düsseldorf. Teile der ehemaligen Pfarrkirche stammen sogar aus dem 12. Jahrhundert. Die Führungen mit Küster Wilhelm Schlenkhoff finden um 14.30, 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr statt.

 

Führungen in der Kirche Zum Heiligen Kreuz

Rath. Die Kirche Zum Heiligen Kreuz, Rather Kreuzweg 43,  ist am Sonntag, 8. September, anlässlich des Tag des offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr für eine eigene Besichtigung oder zu einer Führung zu jeder vollen Stunde geöffnet. Im Rather Familienzentrum warten eine Tasse Kaffee und selbstgebackener Kuchen auf  die Besucher.

  

Führungen in St. Margareta

Gerresheim. Die Katholische Kirchengemeinde St. Margareta beteiligt sich mit zwei Kirchen-führungen durch die Basilika St. Margareta am Tag des offenen Denkmals. Die Kirche - einer der bedeutendsten Kirchenbauten des Rheinlands aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik - ist an diesem Tag von 14.30 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Öffentliche Führungen gibt es um 14.30 Uhr mit Dorothee Ambach und um 16 Uhr mit Ruth Schleyer. Treffpunkt ist jeweils der Haupteingang der Basilika St. Margareta, Gerricusplatz.  

 

Führungen in St. Cäcilia

Benrath. Die Katholische Kirchengemeinde St. Cäcilia beteiligt sich am Sonntag, 8. September, erneut am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Unter dem diesjährigen Thema „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“  werden die Veränderungen in der Pfarrkirche an der Hauptstraße 12 von 1903 bis heute in Architektur und Kunst in der Realität und an Dokumenten aufgezeigt. Es hat keine Epoche gegeben, die sich nicht in ihrem Sinne „modern“ fühlte. Eine Abkehr von tradierten Vorstellungen und deren praktischen Umsetzungen sind auch an der Benrather Kirche im Laufe der Jahre nicht spurlos vorbeigegangen. In jedem Umbruch steckt etwas Neues, Revolutionäres, Fortschrittliches – etwas Modernes. Auch religiöse Entwicklungen hinterlassen ihre Spuren und bringen neue Anforderungen und Möglichkeiten. Josef Marx und Peter Müller übernehmen die Führungen um 12.45 Uhr nach der Heiligen Messe und um 15 Uhr. Treffpunkt ist unter der Orgelempore.

 

Öffentliche Führung in St. Matthäus

Garath. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals öffnet auch die Kirche St. Matthäus an der René-Schickele-Straße 6 am Sonntag, 8. September, von 13 bis 17 Uhr ihre Pforten. Interessierte sind eingeladen, die bedeutende Kirche des berühmten Architekten Prof. Gottfried Böhm zu entdecken (Bauzeit 1968 bis 1970). Gemeinsam mit dem Gemeindezentrum und dem Hospiz Hildegardisheim steht die Kirche für ein bedeutendes Zeugnis der Nachkriegsmoderne, in der häufig soziale Einrichtungen mit berücksichtigt wurden. Die Konzeption des denkmalgeschützten Ensembles wird von gestalterischer, materialästhetischer und räumlich-städtebaulicher Konsequenz geprägt. Der zentrale Innenraum der Kirche symbolisiert einen großen öffentlichen Platz. Die Kirche soll ein Ort in der Welt, im Heute sein. Um 15 Uhr gibt es eine öffentliche Führung. 

 

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