Veranstaltungen im Rahmen von #himmelsleuchten

26.11.2019

„mittwochgespräch“: Hat Jesus eine Kirche gewollt?

Düsseldorf. Die Frage, ob Jesus eine Kirche gewollt hat – und sie vielleicht sogar selbst mit einer Struktur versehen hat – oder ob sie sich erst im Anschluss an Leben und Wirken Jesu aus geschichtlichen Notwendigkeiten heraus entwickelt hat, ist hoch aktuell. Denn die Forderung, die „Kirche müsse sich wandeln, um den veränderten Bedingungen unserer Zeit gerecht zu werden“, ergibt nur dann einen Sinn, wenn Ämter und Strukturen der Kirche ausschließlich zeitbedingt sind. Sollte dagegen die Kirche in ihrem Wesen und ihrem Aufbau von Jesus so eingerichtet worden sein, wäre ein Wandel der Kirche in ihren Grundstrukturen eine Abkehr vom Gründerwillen Jesu. Bis heute bleiben viele Fragen und Anfragen. Wie legitimiert sich der Anspruch der Kirche, die Offenbarung Gottes zu verkünden und selbst in dieser Offenbarung zu gründen? Hat Jesus diese Kirche gewollt, oder sie als solche gar gegründet? Professor Dr. Michael Gabel geht diesen Fragen beim „mittwochgespräch“ am 27. November um 18 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11, nach. Sein Thema lautet: „Hat Jesus eine Kirche gewollt? Und wenn ja:welche?“ Das „mittwochgespräch“ findet im Rahmen der stadtweiten missionarischen Kampagne #himmelsleuchten statt. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person.

 

Flingern Nacht: Liebfrauenkirche geöffnet

Flingern. „Jetzt wäre es Zeit…“, mit diesen Worten leitet Rainer Maria Rilke eines seiner Gedichte ein. Seine lyrisch-spirituelle Sprache fasziniert bis heute. Wenn ganz Flingern am Abend des 28. November wieder auf den Beinen ist, ist auch die Liebfrauenkirche an der Degerstraße von 19 bis 23 Uhr geöffnet. Passanten sind eingeladen, sich ein wenig Zeit zu nehmen, um die Atmosphäre des heiligen Raumes bei Gedichten von Rainer Maria Rilke auf sich wirken zu lassen. Am Eingang werden sie von Engagierten aus der Kirchengemeinde willkommen geheißen. In der Kirche gibt es die Möglichkeit, den eingeleiteten Satz von Rilke mit eigenen Worten zu ergänzen und sich eines der Gedichte mit nach Hause zu nehmen. In der angrenzenden Bücherei ist dann die Gelegenheit zum Gespräch bei Brot, Wasser und Wein. Vielleicht kommen die Besucher auf diese Weise in Berührung mit ihrem tiefsten Sehnen und sie entdecken, wofür es jetzt in ihrem Leben Zeit wäre. Die Teilnahme an der Stadtteilaktion findet in diesem Jahr auch im Rahmen der stadtweiten missionarischen Kampagne #himmelsleuchten statt.

 

Nacht der Bibel – in Wort und Klang

Carlstadt. „Sie können ein Jahr darauf verwenden, die Bibel zu lesen, oder Sie kommen einen Abend lang ins Maxhaus“, so bewirbt der Theologe Professor Stefan Alkier die Nacht der Bibel, die im Rahmen der stadtweiten missionarischen Kampagne #himmelsleuchten am Donnerstag, 28. November, ab 20 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11, stattfindet. Die Nacht der Bibel erzählt mit ausgewählten Bibeltexten in verschiedenen Übersetzungen die große Geschichte der Bibel, von der Genesis bis zur Apokalypse. Barbara Auer und Wolfram Koch lesen die biblischen Texte. Die kommentierenden und verbindenden Texte, die von Peter Schröder gelesen werden, hat Stefan Alkier ebenso geschrieben, wie die Jazz Musik, die die Stimmungen der Texte aufgreift und sie in Klang umzusetzen versucht. Die Musik spielt das Jazz Trio „Echoes of Scripture“. Nach der Aufführung werden die Besucher Gelegenheit haben, ins Gespräch mit den Künstlern zu kommen und die Maxkirche in der nächtlichen Atmosphäre zur Besinnung zu erleben. Tickets zum Preis von 18 Euro (ermäßigt 14 Euro) sind im Vorverkauf erhältlich im Maxhaus-Foyer, per E-Mail: eintrittskarten@maxhaus.de oder unter Telefon: 0211/9010252.

 

Update – in guter Hoffnung

Wersten. „In guter Hoffnung“ heißt das Thema beim Update-Gottesdienst am Freitag, 29. November, in der Franz-von-Sales-Kirche an der Siegburger Straße 165. Ab 19.30 Uhr ist Einlass zum „Get together“ und um 20 Uhr beginnt der Gottesdienst. Der Gottesdienst ist durch eine Pause unterbrochen, in der man etwas trinken und essen oder in der man sich segnen lassen kann oder ganz persönliche Fürbitten für den zweiten Teil des Gottesdienstes abgeben kann. Diese moderne Form des Wortgottesdienstes soll Menschen erreichen, die mit traditionellen Messfeiern nichts mehr anfangen können, die für sich und ihren Glauben auf der Suche sind und hier neuen Anschluss finden können. Eine moderne, verständliche Sprache, junge Worship-Musik (christliche Popmusik) von der Band „Pray“ und eine einladende Atmosphäre sorgen für ein besonderes Erlebnis. Update findet diesmal im Rahmen der stadtweiten missionarischen Kampagne #himmelsleuchten statt.

 

Krippe mal anders

Friedrichstadt. Jeder kennt das klassische Bild einer Krippe. Jesus als Kind in der Krippe mit Ochs und Esel an seiner Seite. Doch nicht in diesem Jahr! Dieses Jahr sieht die Krippe in St. Peter am Kirchplatz  anders aus. Unter dem Motto „Krippe mal anders“ erzählen biblische Figuren ab dem 1. Dezember in St. Peter an jedem Wochenende die Weihnachtsgeschichte neu. Zur Krippenbesichtigung öffnet die Kirche St. Peter, Kirchplatz 2a, auch im Rahmen der stadtweiten missionarischen Kampagne #himmelsleuchten ihre Türen an allen Adventssonntagen vor und nach der heiligen Messe um 12.30 Uhr und an folgenden Tagen: Donnerstag, 5., 12. und 19. Dezember von 10 bis 12 Uhr. 

 

Offene Josephskapelle

Altstadt. Von 15.30 bis 18 Uhr öffnet die Josephskapelle am Emilie-Schneider-Platz 1 am Sonntag, 1. Dezember, ihre Türen diesmal im Rahmen der stadtweiten missionarischen Kampagne #himmelsleuchten und präsentiert sich passend zum Thema „Himmelsleuchten“ in verschiedenen Farben, Klängen und Impulsen. Junge und Jungebliebene Menschen ab 14 Jahren sind eingeladen, einfach vorbeizukommen und solange zu bleiben, wie sie mögen. Das „botschafts“-Team beendet die offene Besuchszeit mit einer kreativen Andacht um 18 Uhr und lädt anschließend in die „botschaft“, Schlossufer 5, ein.

 

Gemeinsames Singen am Himmelstannenbaum

Gerresheim. Zum ersten Advent steht wieder der große Tannenbaum, geschmückt von den Kindern der Kita St. Margareta, auf dem Gerricusplatz. Viele Sterne und Engel werden diesmal im Rahmen der stadtweiten missionarischen Kampagne #himmelsleuchten am Baum zum Himmel leuchten. Am Baum des „Himmelsleuchtens“ hängen kleine Engel. Diese darf man mitnehmen und an Menschen weitergeben, die auf Hilfe angewiesen sind. Ein Schutzengel ist ein Zeichen, ein Bote. Alle können Engel sein wenn man wertschätzend miteinander umgeht und einander unterstützt. An allen Montagen im Advent  findet um 15 Uhr ein gemeinsames Singen am Himmelstannenbaum statt. Nicht nur Engelslieder, sondern auch altbekannte Weinachtlieder werden gesungen, die dann zum Himmel klingen. 

  

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