Zeitzeuge des Konzils beim „mittwochgespräch“

05.11.2012

Wie immer findet das „mittwochgespräch“ um 18:00 Uhr im Katholischen Stadthaus „Maxhaus“ an der Schulstraße 11 in der Düsseldorfer Altstadt, statt.

In der Reihe der „mittwochgespräche“ steht am 07. November ein hoch interessanter Blickwinkel zum II. Vatikanischen Konzil im Vordergrund.

Als Zeitzeuge des II. Vatikanischen Konzils berichtet Abt Dr. Odilo Lechner OSB, wie er als junger Priester das II. vatikanische Konzil erlebt hat. Er blickt auf die Wege zu den Ursprüngen zurück und fragt nach den Wegen in die Zukunft.

Odilo Lechner OSB, Jahrgang 1931, ist Benediktinermönch. Als Abt leitete Lechner die beiden traditionsreichen Klöster Sankt Bonifaz in München und Andechs von 1964 bis 2003. Bei seinem Ausscheiden war er der weltweit dienstälteste Benediktinerabt.
Nach seinem Abitur 1949 studierte er Philosophie und Theologie in München. 1952 trat er in die Benediktinerabtei St. Bonifaz ein, wo er den Ordensnamen Odilo annahm. Seine Profess fand am 7. November 1953 statt. Am 23. Dezember 1956 wurde Pater Odilo Lechner in der Basilika St. Bonifaz in München von Joseph Wendel zum Priester geweiht.
Mit der philosophischen Dissertation über Idee und Zeit der Metaphysik Augustins wurde er 1964 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg promoviert.
Odilo Lechner hatte im Alter von erst 33 Jahren am 8. September 1964 die Leitung des Münchner Innenstadt-Klosters Sankt Bonifaz sowie zugehörig des in Oberbayern liegenden Kloster Andechs als 7. Abt übernommen. Der Wahlspruch von Lechner heißt Dilatato corde – Mit weitem Herzen und stammt aus dem Psalm 119.
Altabt Odilo Lechner OSB hat zahlreiche Veröffentlichungen publiziert. Er ist bis heute als Kolumnist, Buchautor, Firmspender und Referent tätig.

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