Das aktuelle Mittwochgespräch

Schwester Emilie Schneider – die erste Selige von Düsseldorf?

Am 19. Dezember 2018 ist beim 1754. „mittwochgespräch“ Msgr. Dr. Thomas Vollmer der Referent und Gesprächspartner. Sein Thema lautet: „Schwester Emilie Schneider – selig oder sperrig für Düsseldorf?“. Wie immer findet das „mittwochgespräch“ um 18:00 Uhr im katholischen Stadthaus Maxhaus, Schulstraße 11, statt. Der Eintritt beträgt 3,00 Euro pro Person.

In der Joseph-Kapelle an der Rheinpromenade – nahe bei St. Lambertus – liegt die Grabstätte von Schwester Emilie Schneider. 1926 wurde das Verfahren zur Seligsprechung durch Erzbischof Kardinal Schulte von Köln eingeleitet. Durch den Zweiten Weltkrieg kam es zum Stillstand. Kardinal Höffner erneuerte 1984 das Verfahren. Seit 1992 liegen die Akten zur Prüfung in Rom. Am 06. Juli 2007 erkannte Papst Benedikt XVI. Emilie Schneider den heroischen Tugendgrad zu.

Das „mittwochgespräch“ will über die Person, das Leben und das Werk dieser Frau informieren, die die erste Selige von Düsseldorf werden kann. Welcher Weg führte sie in den Orden der Töchter vom Heiligen Kreuz? Was kann über ihre Zeit im Theresienhospital gesagt werden? Ist Emilie Schneider eine moderne deutsche Mystikerin? Ist sie für die Christen in Düsseldorf heutzutage eher eine selige oder eine sperrige Ordensfrau?

Monsignore Dr. Thomas Vollmer, Jahrgang 1953, wurde 1979 zum Priester geweiht und war von 2006 bis 2018  Pfarrer an St. Cäcilia (Benrath) und Herz-Jesu (Urdenbach). Seit Oktober ist Msgr. Vollmer Pfarrvikar in Köln-Mitte. Vor seinem Amtseintritt in Düsseldorf war er Kaplan in Neuss und Remscheid-Lennep, darauf folgte eine fast neunjährige Tätigkeit als Spiritual am Erzbischöflichen Collegium Marianum in Neuss. Danach war Msgr. Dr. Vollmer mit verschiedenen Aufgaben in der Seelsorge im Stadtdekanat Solingen. Für die Düsseldorfer Kirche ist es von besonderem Interesse, dass Msgr. Dr. Thomas Vollmer das Amt des Vizepostulators im Seligsprechungsprozess für Sr. Emilie Schneider (Ordensgemeinschaft der Töchter vom Heiligen Kreuz) wahrnimmt.