Das aktuelle Mittwochgespräch

„mittwochgespräch“ beleuchtet Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaften

Am 21. November 2018 ist beim 1750. „mittwochgespräch“ Professor Dr. Ernst-Peter Fischer  zu Gast. Sein Thema lautet: „Gott und Urknall“. Wie immer findet das „mittwochgespräch“ um 18:00 Uhr im katholischen Stadthaus Maxhaus, Schulstraße 11, statt. Der Eintritt beträgt 3,00 Euro pro Person.

Die Frage nach dem Anfang der Welt beantworten religiöse Menschen mit ihrem Glauben an einen Schöpfergott. Wissenschaftlich bemühte Menschen in der Gegenwart dagegen mit dem Vorschlag eines Urknalls. Das „mittwochgespräch“ will weder erklären, was Gott ist noch wie der Urknall vorzustellen ist. Vielmehr geht es beim „mittwochgespräch“ um das „und“ und damit um die Frage, wie in der menschlichen Kultur der Glaube und das Wissen zusammenwirken müssen, um am Ende in der Lage zu sein, der Wahrheit gegenübertreten zu können. Für den gläubigen Menschen ist die Welt voller Göttlichkeit, für den wissenschaftlichen Menschen ist sie voller Energie. Aus beiden entsteht die Wirklichkeit.

Professor Dr. Ernst-Peter Fischer, Jahrgang 1947, studierte Mathematik, Physik und Biologie in Köln und promovierte 1977 am California Institute of Technology. Nach der Habilitation 1987 unterrichtete er als apl. Professor zunächst in Konstanz, dann in Heidelberg im Fach Wissenschaftsgeschichte. Von 1989 bis 1999 war Professor Ernst-Peter Fischer zudem Herausgeber des „Mannheimer Forums“. Als Wissenschaftspublizist  veröffentlichte Ernst-Peter Fischer zudem Artikel in  den Zeitschriften Geo, Bild der Wissenschaft, Weltwoche und in der FAZ. 2001 veröffentlichte Ernst-Peter Fischer das Buch „Die andere Bildung“.