September 2014

04.09.2014 20:00 Uhr
Katholikenrat
Katholikenrat informiert über Evangelii gaudium

Am 04. September 2014 lädt der Katholikenrat von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr zu einem Gesprächsforum zum Apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus, ein. Das Treffen findet im Canisiushaus der Pfarrei St. Antonius, Friesenstraße 77, in Düsseldorf-Oberkassel statt. Referent und Gesprächspartner ist Msgr. Wilhelm Terboven.

Msgr. Wilhelm Terboven fasst die Intention dieses Abends wie folgt zusammen:

„Das Apostolische Schreiben „Evangelii Gaudium“ – die Freude des Evangeliums spricht u.a. über die Verkündigung der Botschaft Jesu in der Welt von heute. Das umfangreiche Schreiben ist eine Programmschrift zur Kirchenreform. Zu Recht haben viele Zeitungen betitelt „ein revolutionärer Brief aus Rom“.
Der verstorbene Kardinal Martini von Mailand hat kurz vor seinem Tod gesagt, dass die Kirche seit 200 Jahre stillsteht und dass für die meisten europäischen Menschen der Himmel leer ist. Mit anderen Worten, ein Verlust der Transzendenz-Erfahrung zu beobachten ist.
Papst Franziskus spricht in seinem Schreiben fast alle Punkte an, die in den letzten 200 Jahren strittig waren und die - jedenfalls gilt dies für einige Themen – bis heute nicht „erledigt“ sind. Wir nennen nur ein Beispiel: Papst Pius IX hat im 19. Jahrhundert in der Zeit des ersten Vatikanischen Konzils gesagt, dass die Forderung nach Religionsfreiheit wahrer Unsinn ist. Dagegen sagt Papst Franziskus mit dem zweiten Vatikanischen Konzil, dass die Religionsfreiheit zu den Menschenrechten gehört. Papst Franziskus hat einen großen Stein ins Rollen gebracht, der nicht mehr zum Stehen gebracht werden kann. Schon deswegen erfüllt uns der Brief aus Rom mit großer Freude.“

Info: katholikenrat@katholisches-duesseldorf.de, Tel.: 0211 / 90 10 223

09.09.2014 19:30 Uhr
Maxhaus
Ohrenschmaus: Von Klassik bis Broadway - Klaus & Dorothée Wallrath und Söhne

Am Dienstag, 9. September startet die neue Klassikreihe „Ohrenschmaus“ im Maxhaus. Die Reihe nimmt klassische Musik als Ausgangspunkt und bringt sie in eine ergänzende, mitunter auch kontrastierende aber immer harmonische Beziehung zu Musik anderer Epochen: „Die Reihe ‚Ohrenschmaus‘ möchte klassische Musik auf unerwartete Art in einer offenen Atmosphäre präsentieren“, sagt Regionalkantor Odilo Klasen, der die Reihe musikalisch verantwortet. Getragen wird das neue Musikangebot vor allem von Düsseldorfer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern.

Das erste Konzert der neuen Reihe widmet sich dem Thema „Von Klassik bis Broadway“. Klaus und Dorothée Wallrath mit Söhnen präsentieren ein vielseitiges Programm von Kompositionen klassischer Komponisten über fünfstimmige A-capella-Arrangements und Jazz-Standards bis zu vielseitigen Eigenkompositionen. Klaus Wallrath arbeitet als Kantor in Düsseldorf-Gerresheim. Dorothée Wallrath ist ausgebildete Klavierpädagogin. Ihre Söhne Max, Konstantin und Felix Wallrath sind ebenfalls Musiker und spielen in verschiedenen Band-Formationen. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr und der Eintritt kostet 13,50 Euro inkl. kleinem Snack. Informationen und Kartenreservierungen im Foyer des Maxhauses, unter eintrittskarten@maxhaus.de sowie unter Tel. 0211-90 10 252.

Veranstaltungstitel: Ohrenschmaus: Von Klassik bis Broadway – Klaus & Dorothée Wallrath und Söhne
Veranstaltungsort: Maxhaus – Katholisches Stadthaus in Düsseldorf, Schulstr. 11
Datum/Uhrzeit: Dienstag, 09.09.2014, 19.30 Uhr
Eintritt: 13,50 Euro inkl. kleinem Snack

10.09.2014 18:00 Uhr
Mittwochgespäch
1620. Mittwochgespräch

Referent: Professor Dr. Franz-Josef Nocke, Duisburg
„Musste Jesus am Kreuz für uns sterben? – Heutige Zugänge zu wechselnden Akzenten christlicher Erlösungslehre“


18:00 Uhr, im Maxhaus, Schulstraße 11, Düsseldorf-Altstadt Eintritt: 3,00 Euro

17.09.2014 18:00 Uhr
Mittwochgespäch
1621. Mittwochgespräch

Referent: Professor Dr. Winfried Gebhardt, Mainz
„Profanität und Sakralität“


18:00 Uhr, im Maxhaus, Schulstraße 11, Düsseldorf-Altstadt Eintritt: 3,00 Euro

18.09.2014 14:00 Uhr
Veranstaltungen
Mit Gefühl und Seele

Spiritualität und Demenz - Caritas-Fachtag mit Prof. Reimer Gronemeyer

Demenzkranken Menschen, die ihr Leben lang zur Kirche gegangen sind, kann es viel Sicherheit geben, weiterhin den Gottesdienst besuchen und ihre Spiritualität leben zu können. Auch wenn die Sprach- und Erinnerungsfähigkeit nachgelassen hat, können die Jahrzehnte lang eingeübten Gebete und Kirchenlieder weiterhin gebetet und gesungen werden. Oft kommt aber die Seelsorge für Menschen mit Demenz zu kurz, weil Pflege, Betreuung und Alltagsbewältigung im Vordergrund stehen und viel Kraft kosten.

Wie man Demenzkranken dennoch ermöglichen kann, spirituelle Bedürfnisse zu stillen, steht im Mittelpunkt des Caritas-Fachtages „Spiritualität und Demenz“ am Donnerstag, 18. September, von 14 bis 18 Uhr im Lambertussaal am Stiftsplatz 3 in der Altstadt. Eine Einführung in das Thema gibt Reimer Gronemeyer, Professor für Soziologie an der Justus-Liebig-Universität, Gießen. In einer Podiumsdiskussion werden anschließend Erlebnisse und Erfahrungen zum Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zusammengetragen. Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetschern begleitet, parallel wird eine Betreuung für Menschen mit Demenz angeboten. Zum Abschluss ist ein gemeinsamer Gottesdienstbesuch in der benachbarten Basilika St. Lambertus geplant.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung und für die zeitgleiche Betreuung demenzkranker Angehöriger ist erforderlich bis zum 15. September. Die Teilnahme ist kostenfrei. Informationen gibt Andrea Konkel, Telefon 0211/1602-21805, andrea.konkel@caritas-duesseldorf.de.

20.09.2014 10:30 Uhr
Veranstaltungen
Einladung zur Einführung von Kardinal Woelki in Köln

Gottesdienst im Kölner Dom – Begegnung auf dem Roncalliplatz

Am 20. September wird Rainer Maria Kardinal Woelki als Erzbischof von Köln eingeführt. Zum Pontifikalamt um 10.30 Uhr im Hohen Dom und zur anschließenden Begegnung auf dem Roncalliplatz sind alle herzlich eingeladen. Der Dom wird um 9 Uhr geöffnet und ist frei zugänglich, bietet aber nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen. Der Gottesdienst wird außerdem live auf domradio.de und im WDR-Fernsehen übertragen sowie auf eine Großleinwand auf dem Roncalliplatz.
 
Anstelle von Geschenken zu seiner Einführung bittet Kardinal Woelki um Spenden für das Projekt „Mamica“ in den Städten Wuppertal und Solingen. Das Projekt fördert die gesellschaftliche und soziale Integration von schwangeren Roma-Frauen und Roma-Müttern mit kleinen Kindern. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Förderung der Erziehungskompetenz und die Entwicklung persönlicher Lebensperspektiven dieser Frauen mit ihren Familien. Dazu gibt es ein Spendenkonto bei der Pax-Bank Köln, IBAN: DE74370601930000055050, BIC: GENODED1PAX, Verwendungszweck „Mamica“.
 
Das Einladungsplakat, das an alle Gemeinden des Erzbistums Köln versandt wird, zeigt als Titelmotiv das Kunstwerk „Portable Ocean“ (Tragbarer Ozean, 1969) von Paul Thek: einen kleinen, blau-lackierten Holzwagen mit Bauklötzen, angehängt an einen Schweifstern, wie ihm auch die Heiligen Drei Könige einst gefolgt sind. Der Wagen als Symbol für Mobilität und Aufbruch und die Bauklötze als Möglichkeit, etwas (neu) zu errichten, zu entwickeln, zu gestalten; der Stern wiederum als urchristliches Zeichen der verlässlichen Orientierung, als Wegweiser: Im Hinblick auf die Einführung des neuen Erzbischofs von Köln soll dieses Motiv ein Zeichen sein für neue Chancen, Entdeckungen und Erfahrungen und die Möglichkeiten, die Welt zu gestalten. Das Kunstwerk von Paul Thek gehört zur Sammlung von Kolumba, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln.

Weitere Informationen zur Einführung von Kardinal Woelki sind auch erhältlich unter www.erzbistum-koeln.de.

24.09.2014 18:00 Uhr
Mittwochgespäch
1622. Mittwochgespräch

Referent: Professor Dr. Heribert Niederschlag SAC, Vallendar
„Wann ist der Mensch tot? – Das Für und Wider der Transplantationsmedizin“


18:00 Uhr, im Maxhaus, Schulstraße 11, Düsseldorf-Altstadt Eintritt: 3,00 Euro

25.09.2014 19:00 Uhr
Maxhaus
Horst Teltschik im Maxhaus

Auf Einladung des Bund Neudeutschland/KMF in Kooperation mit ASG und katholischem Stadtdekanat kommt am Donnerstag, 25. September 2014, um 19:00 Uhr Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik zumm Vortrag ins Maxhaus.

Sein Thema lautet: "Die friedliche Revolution von 1989/90: Welche Chancen haben sich eröffnet, was haben wir daraus gemacht?"

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer stellt einer der damaligen stellvertretende Chef des Kanzleramtes und einer der Verhandlungsleiter der Regierung sowie nachfolgend langjährige Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz Prof. Dr. Horst Teltschik die Ereignisse und Hintergründe und Folgen jenes historischen Ereignisses dar: Sind die damaligen historische Versprechen eingelöst worden und was ist noch innen-wie außenpolitisch zu leisten?

Horst Teltschik ist ein erfolgreicher Politiker und Wirtschaftsmanager. Unteranderem war er ab 1983 Vizechef im Kanzleramt. Er war maßgeblich an den deutsch-deutschen Verhandlungen der Wendezeit und der Deutschen Wiedervereinigung beteiligt.

Der Eintritt ist frei!
Weitere Informationen über: ed.korte.evkr@t-online.de