Gebetswoche für die Einheit der Christen

14.01.22, 10:00
Sabine Polster
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Köln. Der zentrale Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen wird am Sonntag, 23. Januar, um 15.30 Uhr im Kölner Dom gefeiert. Dazu laden die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), die ACK in Nordrhein-Westfalen und die ACK in Köln ein. Der ökumenische Gottesdienst steht unter dem biblischen Motto „Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten“ (Mt 2,2). Diese Bibelstelle bezieht sich auf die drei Sterndeuter, die sich auf die Suche nach dem göttlichen Kind machen und landläufig als die Heiligen Drei Könige bekannt wurden.

Besonderer Stern im Dom

Da im Kölner Dom mit seinem Dreikönigsschrein die Sterndeuter verehrt werden, passt das biblische Motto auf besondere Weise zum Ort des zentralen Gottesdienstes. Im Dom wird auch ein besonderer Stern zu sehen sein: Ein großer, dreidimensionaler Herrnhuter Stern wurde eigens für diesen Anlass hergestellt und kommt zukünftig bei ACK-Veranstaltungen in Köln zum Einsatz. Eine Kölner Sternsinger-Gruppe wird ebenfalls mit ihrem Stern vor Ort sein.
Vorsitzender der ACK in Deutschland

Der Vorsitzende der ACK in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie in Deutschland, wird zusammen mit dem Kölner Weihbischof und Apostolischen Administrator der Erzdiözese Köln, Rolf Steinhäuser, und Oberkirchenrätin Barbara Rudolph von der Evangelischen Kirche im Rheinland den ökumenischen Gottesdienst leiten. Darüber hinaus bringen sich Vertreterinnen und Vertreter vieler weiterer ACK-Mitgliedskirchen in die Liturgie ein.

Lebendige Vielfalt

Die lebendige Vielfalt christlicher Kirchen kommt auch durch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zum Ausdruck. Neben hierzulande bekanntem Liedgut, das von Professor Winfried Bönig auf der Orgel begleitet wird, singt der Komitas-Chor der Armenischen Gemeinde Köln unter Leitung von Anush Nazaryan orientalische Hymnen. Auch der „Mutter Gottes” Chor der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie unter Leitung von Khalil Fouad bringt sich in die musikalische Gottesdienstgestaltung ein. Die Musik verbindet sich dadurch mit den Texten des Gottesdienstes, die in diesem Jahr vom Rat der Kirchen im Nahen Osten erarbeitet wurden.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker spricht Grußwort

Beim Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen wird Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker vor Ort sein und ein Grußwort sprechen. Am Ende des Gottesdienstes ist unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln eine Prozession zum Dreikönigsschrein geplant. Die Prozession ist ein Symbol dafür, dass wir alle gemeinsam auf dem Weg zu Jesus Christus sind. Tagesaktuelle Corona-Regeln finden Sie hier

Live-Stream vom Domradio

Der Gottesdienst wird in Gebärdensprache übersetzt. Außerdem wird er vom Domradio als Live-Stream übertragen. Die Kollekte des Gottesdienstes ist für das „Project HOPE, Not- und Übergangshilfe für Rückkehrende und die lokale Bevölkerung in Bagdad sowie in Al Qosh und Qaraqosh“ bestimmt.