Die Kunst loszulassen – Umgang mit Abschied und Trauer

Rupert (718) und Virgil (784), Bischöfe von Salzburg, Glaubensboten
Samstag der 25. Woche im Jahreskreis

24.09.22, 09:30

Carlstadt. Im Maxhaus an der Schulstraße 11 findet am Samstag, 24. September, ein Seminartag der Reihe „Glaube im Kopf“ zum Thema „Die Kunst loszulassen – Umgang mit Abschied und Trauer“ statt. Das Seminar geht von 9.30 bis 15.30 Uhr.

Größere und kleinere Abschiede gehören zum Leben – Abschiede von Lebensphasen, Liebgewordenem und von lieben Menschen. Abschied nehmen heißt loslassen. Nicht erst im Alter ist es notwendig, dieses Loslassen einzuüben. In unterschiedlichen Kontexten wird die Kunst des Loslassens betont, bekannt unter „ars moriendi“ – die „Kunst des Sterbens“. Abschiede lösen Prozesse der Trauer aus. Was stützt und gibt Halt in Phasen der Trauer? Was kann der Glaube zur Bewältigung von Abschieden und Trauer beitragen? Das Seminar gibt Einblicke in die Wege des Loslassens und damit zur Gelassenheit. Folgende sind die Themenfelder:

Abschied nehmen fällt (nicht) schwer. Kleine und große Abschiede im Leben
Die Kunst loszulassen – religiöse und philosophische Anmerkungen zu Abschied und Trauer
Warum es so schwierig und so notwendig ist, loszulassen zu üben

Das Seminar thematisiert somit Antworten aus Philosophie, biblischer Sicht und der Welt anderer Religionen. Es hat zum Ziel, theologische Hintergründe gut und verständlich zu erklären und viel Raum für Fragen und Diskussionen zu ermöglichen.

Dr. Werner Höbsch ist langjähriger Leiter des Referates „Dialog und Verkündigung“ im Erzbistum Köln und profilierter Experte für Fragen des interreligiösen Dialogs und der angewandten Theologie. Gegen 13 Uhr besteht eine Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen à la carte im Klosterhof-Bistro (nicht im Preis enthalten). Der Teilnahmebeitrag beträgt 20 Euro (ermäßigt 16 Euro) inklusive Seminarunterlagen. Informationen und Reservierungen im Foyer des Maxhauses, per E-Mail: eintrittskarten@maxhaus.de oder unter Telefon 0211/90 10 252.