Düsseldorf. Premiere für eine neue Orgelkonzertreihe: Vom 18. bis zum 26. April finden zum ersten Mal die „OrgelMomente“ statt. Der Katholische Kantorenkonvent Düsseldorf lädt ein, die „Königin der Instrumente“ in ihrer gesamten Bandbreite neu zu entdecken. Insgesamt fünfzehn Konzerte verteilt über das gesamte Düsseldorfer Stadtgebiet bilden das Herzstück dieser neuen Reihe, die als Nachfolgeformat der „Winterlichen Orgelkonzerte“ konzipiert wurde.
Konzept: „Orgel Pur“ und ungewohnte Perspektiven
Unter dem Motto „Have a break, have an Organ“ rücken die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker die Klangvielfalt und die technischen Spielmöglichkeiten der Orgel in den Fokus. „Die Intention ist es, einen niederschwelligen Zugang zu schaffen und Menschen neu für das Instrument zu begeistern“, sagt Regionalkantor Johannes Koop. Ein besonderes Merkmal der Reihe bleibt der bewusste Ortswechsel: Die beteiligten Organistinnen und Organisten bespielen nicht ihre gewohnten Instrumente, sondern präsentieren ihr Können an jeweils anderen Orgeln im Stadtgebiet.
Ein bunter Programmbogen: Von Klassik bis Elektronik
Das Programm der „OrgelMomente“ zeichnet sich durch seine Vielfalt aus. Die Bandbreite reicht von österlicher Marktmusik „Happy Easter“ am Samstag, 18. April, 11.30 Uhr in St. Maximilian über bildhafte Vertonungen wie „Dancing Waters“ am Montag, 20. April, um 19.30 Uhr in St. Lambertus und „Windmusik“ am Sonntag, 26. April, um 19.30 Uhr in St. Maria, Hilfe der Christen, bis hin zu einer fiktiven Orgelreise in das Jahr 1890 am Donnerstag, 23. April, um 19.30 Uhr in St. Josef.
Familienkonzert „Peter und der Wolf“
Zu den Höhepunkten zählt das Familienkonzert am Samstag, 18. April. Um 15 Uhr wird die Orgel in der Kirche Heilige Familie zum Geschichtenerzähler, wenn Christian Masur den Klassiker „Peter und der Wolf“ interpretiert. Das Familienkonzert führt speziell jüngere Zuhörende an die Orgel heran. Bekanntes für die Orgel neu in Szene setzt Johannes Koop am Mittwoch, 22. April, um 19.30 Uhr in St. Dionysius.
Orgelnacht in Heilige Dreifaltigkeit
Ein besonderes Erlebnis verspricht die Orgelnacht am Freitag, 24. April, ab 20.30 Uhr in der Kirche Heilige Dreifaltigkeit. Drei aufeinanderfolgende Konzerte in einer Nacht, unterbrochen von geselligen Pausen mit Knabbereien und Getränken, erwarten dann die Nachtschwärmer. Es spielen Johannes Güdelhöfer, Markus Belmann, Christoph Ritter. Internationales Flair bringt Adam Bernadac aus Nîmes nach Benrath. Am Samstag, 25. April, präsentiert er um 19.30 Uhr in St. Cäcilia die Eleganz der französischen Neoklassik. Am Sonntag, 26. April, trifft um 16.30 Uhr Tradition auf Moderne. In St. Gertrud verschmilzt unter dem Titel „with a little bit of electronics“ das Orgelspiel von Dominik Sustek mit elektronischen Sounds von Tobias Hagedorn. Ob bei der Marktmusik in St. Maximilian (25. April, 11.30 Uhr), einer atmosphärischen Orgelmesse in St. Peter (19. April, 12.30 Uhr) oder der Sonntagsmusik in St. Andreas (19. April, 16 Uhr) – die „OrgelMomente“ laden dazu ein, im Alltag innezuhalten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Spende erbeten.