„mittwochgespräch“ nimmt einen gerechten Frieden in den Blick

29.04.26, 18:00

Düsseldorf. Das „mittwochgespräch“ kehrt am 29. April zurück in das Maxhaus an der Schulstraße 11 und findet wie gewohnt um 18 Uhr im Klosterhof statt. Dr. Maximilian Schell ist dann der Referent und Gesprächspartner. Sein Thema lautet: „Gerechter Friede in einer Welt der Unordnung? Einblicke in die neue Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland.“

Bewaffnete und geopolitische Konflikte prägen die globale Nachrichtenlage. Weltweit steigen die Militärausgaben und die Zahl der Todesopfer in Kriegen nimmt zu. Internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen geraten zunehmend unter Druck und verlieren an Einfluss. Die regelbasierte internationale Ordnung steht infrage und die Staatsform der liberalen Demokratie befindet sich im Dauerstresstest. Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland im November 2025 die Denkschrift „Welt in Unordnung. Gerechter Friede im Blick“ veröffentlicht.

Dr. Maximilian Schell, einer der Mitautoren der Denkschrift, wird beim „mittwochgespräch“ zentrale Grundlinien und ethische Perspektiven des Dokuments vorstellen und diskutieren. Er wird auch für ein Nachgespräch bei einem Glas Wasser oder Wein zur Verfügung stehen. Der Eintritt beträgt vier Euro pro Person.

 

 

Zum Referenten

Dr. Maximilian Schell, Jahrgang 1990, studierte Evangelische Theologie und Psychologie in Bochum. Nach Lehraufträgen an den Universitäten in Bochum und Oldenburg war er von 2017 bis 2021 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und forschte unter anderem in Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Seit 2021 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie, Ethik und Fundamentaltheologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum. 2019 wurde Dr. Maximilian Schell mit dem Ernst-Wolf-Preis der Gesellschaft für Evangelische Theologie ausgezeichnet.